Monthly Archives: August 2010

Mobile Security ist kein Späßle…

Hi…

mal wieder ein kleiner Trojaner aufgetaucht: http://www.gfm-nachrichten.de/news/archives/Spionage-App-getarnt-als-Android-Spiel.html#extended

Am PC würde man müde lächeln und alles Weitere Security Essentials überlassen, oder??

Am Phone ist das weniger lustig. Nun, der Kollege erzeugt ein Bewegungsprofil, in dem er alle 15 Minuten per GPS die Position ermittelt und irgendwohin überträgt. Man könnte jetzt denken, eigentlich egal solange ich nicht den gleichen Beruf wie James Bond habe (Der hätte wahrscheinlich auch ein gehärtetes Handy mit SIMKo 2 drauf). Was diese App zeigt, ist aber wo der Weg hingeht.

Was wäre wenn das Ding nun alle 10 Minuten eine SMS an eine Telefonnummer schicken würde, die pro SMS – sagen wir – 4 Euro abbucht? Wenn es dumm läuft bemerken Sie erst Wochen später was da abgeht und wie man an der konkreten 0900 Diskussion sieht, ist es dann nicht einfach das Geld von den Seychellen zurück zu holen.

Damit die SMS nicht ganz wertlos ist, packe ich in jede noch ein wenig Infos aus Ihrem persönlichen Adressbuch, oder?? Wäre ja schade drum…

Phones stellen aufgrund ihrer Möglichkeiten und ihres Datengehalts ein interessanteres Opfer dar wie ein PC. Ich muss nicht über Bande spielen – sprich, ewig viel Daten sniffen und hoffen Ihre Kontonummer zu erwischen. Bei Phones geht das einfacher.

Daher:

* Bei Windows Phone 7 kann eine Applikation ohne Benutzer-Interaktion keine SMS verschicken, Telefonate starten, auf Adressen zugreifen – jetzt auch klar warum.

* Bei Windows Phone 7 ist der Marketplace durch Microsoft verwaltet. Jede App wird getestet und Sie dürfen mal raten, wo nach speziell Ausschau gehalten wird…

Better safe than sorry…

CU

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UI Design

Hi…

ich hätte nie gedacht, dass ich mich mal ernsthaft mit Oberflächendesign beschäftige. Natürlich war mir auch klar, dass Software ohne gute Oberfläche sich meistens nicht wirklich gut bedienen lässt, ergo eigentlich ihren Sinn verfehlt hat. War aber irgendwie nicht meines, habe ich mit abgefunden und gut.

Da ich nun doch eine etwas engere Beziehung zu einem Produkt habe, dessen wesentliches Merkmal sein Oberflächendesign ist – Windows Phone 7 – und ich gerade auf diesen Artikel gestossen bin (http://www.engadget.com/2010/08/01/entelligence-lets-get-digital/), habe ich mir doch etwas Gedanken gemacht.

Die Beobachtung, die der Kollege da beschreibt, ist, dass in letzter Zeit alle Oberflächen zwanghaft versucht haben, nicht-digital zu wirken. Da waren Geleffekte, 3D Geschichten etc etc. Man hat versucht, die physikalische Umwelt und ihre Eigenschaften im Computer nachzuempfinden. Ich schätze, die Idee war Altbekanntes darzustellen und dem Bediener einen einfacheren Einstieg zu ermöglichen.

Umgekehrt haben wir alle bereits gelernt was ein Hyperlink ist und wodurch er sich auszeichnet. Ein Hyperlink ist einer Konstruktion, die in der natürlichen Welt nur im Märchen existiert.

Ist daher an der Zeit, dem digitalen seine eigene Sprache zu geben? Liegt darin die Zukunft für Interfaces, speziell Touch?

CU

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